eRRor – un juego con tra(d)ición
(iRRtum – ein Spiel mit Tradition und Tücke)
(nicht-fiktionales Theater)
(2011 – 2014)

 

Ein Schauspieler und Genetiker sowie eine Schauspielerin, die im wirklichen Leben zugleich Umweltaktivistin der von Pestizid-Einsätzen betroffenen Ortschaften ist, nehmen an einem Spiel teil, bei dem Zufall und Irrtum grundlegende Elemente sind. Auf einem Spielbrett, das auf dem Klassiker “El Estanciero” (der argentinischen Version von “Monopoly”) basiert, ziehen die Spieler über die verschiedenen Felder, auf denen sich ihr Schicksal entscheidet.
Soja, Landleben, Theater, Aktivismus und Biotechnologie vermischen sich hier zu einem Cocktail aus Fiktion und Wirklichkeit.

Dieses Stück wurde auf eine Ausschreibung des Goethe-Instituts Córdoba Ende 2010 hin entwickelt, in der es um den IRRTUM in seinen verschiedenen Facetten ging. Wir wurden (neben anderen) mit diesem Projekt ausgewählt, das sich mit Fragen des Irrtums und des Anbaus genetisch veränderter Pflanzen in Argentinien beschäftigt.
Mit den Techniken des dokumentarischen Theaters und einem satirischen Blick behandeln wir nicht nur aus regionaler oder nationaler Sicht, sondern auch auf internationaler Ebene wichtige Themen der Gegenwart: das Problem der von Pestizideinsätzen betroffenen Ortschaften (nicht nur) in der Provinz Córdoba, die politischen Entscheidungen diesbezüglich in Argentinien, die von der Agro-Exportation abhängige Wirtschaft des Landes, die multinationalen Konzerne im Bereich der Biotechnologie und die Kontrolle des weltweiten Nahrungsmittelmarktes.

 

Die Uraufführung war Teil der Reihe “Materialización [simbólica] del error” ([Symbolische] Materialisierung des Irrtums), die vom Goethe-Institut Córdoba organisiert wurde. Die Produktion des Stücks wurde vom Kultursekretariat der Provinz Córdoba und vom Nationalen Theaterinstitut Argentiniens gefördert (2011).

 

Das Stück wurde aufgeführt in:

– 1. Festival “El Urondo – Festival für Theater, Politik und Gesellschaft”, Córdoba (Arg.). 2014.
– 2. Festival “Estival del Teatro Independiente”, Córdoba (Arg.). 2014.
– Teilnahme an der Skype-Konferenz des transdisziplinären Festivals “Odyssee : Klima” (Bremerhaven). Wir sprachen allgemein darüber, wie wir das Thema Klima und Umwelt in unseren Arbeiten aufnehmen und im Besonderen über unser Stück “iRRtum
– ein Spiel mit Tradition und Tücke”. Stadttheater Bremerhaven (Deutschland). 2013.
– Theaterfestival für Kinder und Jugendliche “Señores Niños ¡Al Teatro!”, Unquillo (Cba) und Córdoba Capital (Argentinien). Mai 2013.
– Theaterfestival “100 Horas de Teatro”, Córdoba (Argentinien), April 2013.
– Theater La Chacarita, Córdoba (Argentinien). 2012.
– Kongress zu Umwelt und Gesellschaft “Encuentro Socioambiental Cordobés”, Malvinas Argentinas (Cordoba, Argentinien). 2012.
– Theaterfestival von Rafaela, Rafaela (Argentinien). 2012.
– 12° Theaterfestival “Fiesta Regional de Teatro Centro Litoral”, Rosario und Oncativo (Argentinien). 2012.
– Theater Documenta/Escénicas, Córdoba (Argentinien), 2012.
– Theaterfestival “Fiesta Provincial de Teatro”, Córdoba (Argentinien). 2012.
– Goethe-Institut Cordoba. Córdoba (Argentinien). 2011.

 

Produktion für das Goethe-Institut Córdoba. September 2011.

 

MITWIRKENDE:
Konzept, Regie, Dramaturgie:
Christina Ruf + Ariel Dávila (BiNeural-MonoKultur).
Mitarbeit an Konzept und Dramaturgie: Hernán Rossi und Laura Gallo
SchauspielerInnen: Hernán Rossi (grüner Spieler), Laura Gallo (orange Spielerin) (*) und Gabriela Aguirre (Schiedsrichterin) (**)
Bühnenbild: Lilian Mendizábal.
Originalmusik und Tonbearbeitung: Yamil Burguener.
Video: Hernán Rossi
Live-Kamera, Produktions- und Dramaturgie-Assistenz, Design des Spielfelds: Natalia Rojo.
Lichttechnik: Agustina Marquéz
Video- und Tontechnik: BiNeural-MonoKultur
Video- und Tontechnik: Ariel Dávila + Christina Ruf
Produktion: BiNeural-MonoKultur

(*) Besetzung mit Melina Passadore für die Vorstellungen bei den Theaterfestivals “Señores Niños ¡Al Teatro!” und “100 Horas de Teatro” (2013). (**) Besetzung mit Valeria Urigu für die Vorstellung beim Theaterfestival von Rafalea (2012).

 

DAUER: ca. 90 Min

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